Hallo, und willkommen zu meinem zweiten Blog über FIFA Fussball-Weltmeisterschaft.
Vor kurzem war das olympische Eishockey-Finale, was hier in Vancouver natürlich ein großes Ereignis ist.
Eishockey ist der kanadische Nationalsport, und der Gewinn der Goldmedaille, noch dazu gegen den
Erzrivalen USA, hat mir bewusst gemacht, wie es für England sein muss, die Fußball-WM zu gewinnen.
Vor, während und nach dem Spiel ist die ganze Stadt völlig ausgerastet, und alle hatten einen
fantastischen Tag.
Das Siegtor in der Verlängerung erzielte der zweite Mannschaftskapitän und Eishockey-Superstar
Sidney Crosby. Stellt euch nur mal vor, wie es wäre, in Südafrika am 11. Juni im Elfmeterschießen den
Siegtreffer zu erzielen! Oder noch besser, wie wäre es, wenn ihr dann den Pokal in Händen halten
könntet, weil ihr Kapitän der Mannschaft seid? Und genau deshalb ist auch der Modus
Mannschaftskapitän wieder da!
Euch allen hat der Modus bei UEFA EURO 2008 sicher viel Spaß gebracht. Als wir über die Spielmodi für
Fussball-Weltmeisterschaft nachdachten, war uns klar, dass wir ihn wieder einbauen mussten. Nur für
den Fall, dass ihr ihn noch nie gespielt habt: Es handelt sich um einen Profi-Modus, bei dem bis zu vier
Spieler im selben Team als B-Nationalspieler antreten und dann versuchen, in die A-Mannschaft zu
kommen, sich für das Finale zu qualifizieren, zum Kapitän ernannt zu werden und schließlich den Pokal
zu holen.

Was ist diesmal anders?
Das Bewertungssystem ist jetzt ganz einfach eine Liste aller zugelassenen Spieler eures Landes. Ihr
fangt also unten an, bei großen Nationen etwa auf Rang 40, und müsst euch dann nach oben in die
Top-23 kämpfen, um in die Mannschaft berufen zu werden. Ihr müsst euch dazu in Länderspielen der
B-Mannschaft bewähren, woraufhin ihr über ein ‘Bester Spieler der Begegnung’-System bewertet
werdet, das bis zu 10 Punkte verteilt. Diese Bewertung kann sich im Verlauf des Spiels jederzeit
ändern. Jedes Ereignis im Spiel gibt Punkte, und das Ergebnis aus Punkten für gutes Spiel und Abzügen
für schlechtes Spiel bestimmt eure Bewertung für die gesamte Begegnung. Um eine hohe Bewertung
zu bekommen, müsst ihr eure Position gut spielen. Verteidiger sollten also immer richtig stehen,
Angriffe kontern, Bälle abfangen, Kopfballduelle gewinnen und mit durchdachten Aktionen punkten.
Mittelfeldspieler dürfen sich den Ball nicht abnehmen lassen, müssen gut flanken, Duelle gewinnen,
mit Pässen Tore vorbereiten und auch selbst Tore schießen. Stürmer sollten den Ball häufig ins Netz
befördern oder ihre Mannschaftskollegen dabei unterstützen.
Das Bewertungssystem wurde seit der ersten Version von Mannschaftskapitän gründlich überarbeitet
und wird jetzt nach jeder Spielminute aktualisiert. Anfangs tut sich da nicht viel, denn es wäre ja auch
komisch, wenn ein paar gute Pässe oder Torschüsse die Bewertung gleich von 6 auf 10 bringen
würden. Aber im Laufe der ersten Halbzeit, etwa ab der 30. Spielminute, müsstet ihr langsam
erkennen, wie euer bisheriges Spiel beurteilt wird. Je länger die Begegnung dauert, desto gefestigter
wird die Bewertung. 10 Minuten gutes Spiel am Ende nach 80 Minuten Durchschnitt reichen also nicht
aus, um von 6 noch auf 10 zu kommen.
Vergesst nicht, dass der Manager es gar nicht mag, wenn ihr den Ball verliert. Außerdem denkt er,
dass seine Mannschaft ein Tor schießen kann, wenn sie in Ballbesitz ist. Der Gegner ist davon natürlich
weniger begeistert. Freut auch also nie zu früh!
Genau wie der Turniermodus von FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 wird auch dieser
Modus in unserem neuen FIFA.com-Grafikstil präsentiert, der die FIFA-Website nachahmt und dem
Ganzen Authentizität verleiht.
Besitzer von FIFA 10 können ihren virtuellen Profi einschließlich Game Face in Mannschaftskapitän
importieren und mit ihm Mannschaftskapitän-Erfolge und Attributverbesserungen erkämpfen. Ihr
habt doch wohl nicht gedacht, wir würden das vergessen, oder? Aber hier geht es um internationalen
Fußball, und deshalb müssen sich diese Spieler auf Länderspielebene beweisen. Außerdem könnt ihr
bis zu vier verschiedene Profis exportieren und im Offline-Modus von FIFA Fussball-Weltmeisterschaft
und Kick-Off einsetzen.

Neues Gameplay für Elfmeterschießen
Und was diesen Siegelfmeter angeht, den ihr im Finale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft erzielt
habt, da war es doch sicher schwierig, Ruhe zu bewahren, wenn so viel auf dem Spiel steht. Vor allem
deshalb, weil ihr ihn mit dem brandneuen Elfmeterschießen im Spiel ausführen musstet. Vorbei sind
die Zeiten von Stein, Papier, Schere, die wir jahrelang hatten. Begrüßt ein neues analoges Zielsystem,
das eure Nerven wirklich an ihre Grenzen bringt!
Ein Elfmeter läuft jetzt folgendermaßen ab: Ihr müsst eine pendelnde Nadel über dem ‘ruhigen’
Bereich anhalten. Dieser Knopfdruck leitet gleichzeitig die Kraftansammlung für den Schuss ein.
Während ihr beginnt, Kraft aufzubauen, könnt ihr mit dem linken Stick die unsichtbare Zielzone überall
im Torbereich positionieren. Je nachdem, wie ruhig euer Spieler ist, besteht für den Schuss eine
zusätzliche Fehlerchance. Beim Anlaufen könnt ihr ein wenig verzögern, um den Torhüter zu
verunsichern und mehr Zeit zum Zielen zu haben. Allerdings erhöht sich dadurch die Gefahr,
danebenzuschießen.
Keine Sorge, wenn das jetzt recht kompliziert klingt. Wir haben Tutorial-Videos und eine
Trainingseinheit, in der ihr die Anzeige des Zielsystems ein- und ausschalten könnt. Sobald ihr es ein
paar Mal gemacht habt, ist es eigentlich ganz einfach, aber bis zur Meisterschaft ist es auch hier ein
weiter Weg, wie unser Producer-Kollege Luke Didd herausfinden musste. Luke hat Elfmeterschießen
trainiert und konnte im Training so ziemlich jeden verwandeln. Aber bei einer Begegnung im
Turniermodus von FIFA Fussball-Weltmeisterschaft neulich kam es im Achtelfinale zu einem
Elfmeterschießen, und er hat seine ersten drei Versuche verschossen. Und genau diesen Effekt
wollen wir mit dem neuen Elfmeterschießen erreichen: Behaltet ihr die Nerven, wenn ihr wirklich
unter Druck steht?
Gleichzeitig muss sich der Torhüter überlegen, ob er sich frühzeitig für eine Ecke entscheidet - er wird
sie dann wahrscheinlich zwar erreichen, gibt aber frühzeitig seine Absichten preis. Oder wartet er ab,
bis er weiß, wohin der Ball geht, … mit dem Risiko, dass er ihn nicht mehr erreicht? Ist der Torhüter
vorbeigesprungen, kann er natürlich immer noch versuchen, denn Ball doch noch mit dem Arm oder
Bein abzuwehren.


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